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Gewebearten

Die verschiedenen Gewebearten im menschlichem Körper und deren Funktionen und Aufgaben

Der menschliche Körper besteht aus vielen Billionen Zellen. Wenn sich eine Vielzahl von gleichartigen und spezialisierten Zellen für eine bestimmte Aufgabe zusammenschließen, spricht man von einem Gewebe. 

Unser Körper besteht aus vier verschieden Gewebearten:

  • Stütz- und Bindegewebe
  • Nervengewebe 
  • Muskelgewebe
  • Epithelgewebe

Hier möchte ich euch gerne einen kleinen Einblick darauf geben, aus was diese Gewebearten bestehen, die Aufgaben die sie haben und was passiert wenn ich Trainingsreize bzw. Keine Trainingsreize setze . 

Stütz- und Bindegewebe 

Diese Gewebeart hält den Körper sowie die Organe zusammen und übernimmt sozusagen die Stütz- und Bindefunktion. Das Bindegewebe überzieht die Muskelzellen von aussen und innen und schützt somit den Muskel vor Verletzungen. Das Bindegewebe besteht aus Zellen, Interzellularsubstanz und Fasern. Das Stützgewebe besteht aus Knorpeln und Knochen. Sie sind zuständig für Stoffwechselfunktionen via Interzellularsubstanz, haben eine Abwehrfunktion vor Entzündungen und eine Speicherfunktion von Energie (Fett) und Wasser. 

Beim Ausbleiben überschwelliger Trainingsreize Atrophiert dieses Gewebe, das heißt die Gewebemasse nimmt ab, das führt zu Flüssigkeitsverlust und Minderung des Stoffwechsels. Die Folgen daraus können zum Beispiel Arthrose und Osteoporose sein. 

Bei überschwelligen Trainingsreize Hypertrophiert das Gewebe, das heißt die Gewebemasse nimmt zu. Die Substanz wird verdickt und es entsteht eine Zunahme der Stoffwechselprozesse (gilt für Knochen, Knorpel und Sehnengewebe) 

Die Stärke des Bindegewebes ist zu einem großen Teil genetisch bestimmt. Bei einem schwachen Bindegewebe kommt es häufig gerade bei Frauen zu der unbeliebten Cellulite. Es kann dabei helfen, wenn der Anteil des Fettgewebes im Hautgewebe reduziert wird und vermehrt Muskelmasse aufgebaut wird. Denn die typischen “Dellen” bei Cellulite entstehen durch verschobene Fettzellen. 

Nervengewebe 

Das Nervengewebe wird durch einen Zusammenschluß der Nervenzellen gebildet, die sich im Gehirn, Rückenmark und Nervenbahnen befinden. Sie haben die Aufgabe die Reize in Form von elektrischen Impulse wahrzunehmen und weiterzuleiten. Die Nervenzellen müssen eine besondere Eigenschaft aufweisen, um diese Form von elektrischen Impulsen weiterleiten zu können, dafür sorgen die Neuronen. 

Neuronen 

Bei überschwelligen Trainingsreiz kann sich die Nervenleitgeschwindigkeit erhöhen, die Reizschwelle kann vermindert werden und die Bahnen der Leitungswege ausgehend vom zentralen Nervensystem hin zum Zielorgan werden verbessert, zum Beispiel die inter- und intramuskuläre Koordination. 

Muskelgewebe

Das Muskelgewebe wird in drei Arten eingeteilt :

  • Glatte Muskulatur 
  • Quergestreifte Muskulatur 
  • Herzmuskulatur

Jede Bewegung wird durch Muskelgewebe ermöglicht. Dieses Gewebe besteht aus einem Zusammenschluss gleichartiger Muskelzellen. In unserem Körper befinden sich rund 650 Muskeln, die für Stabilität und Bewegung sorgen, sie sind auch für die Wärmeproduktion sehr wichtig und dienen als Stoßdämpfer. Die Funktion eines einzelnen Muskels wird durch Ansatz und Ursprung bestimmt (Bewegungsausmaß). 

Bleiben Trainingsreize aus nimmt die Muskelmasse ab, sie atrophiert. 

Setzt du regelmäßig überschwellige Trainingsreize hypertrophiert das Muskelgewebe, zum Beispiel Dickenwachstum der Skelettmuskulatur. 

Sogar der Herzmuskel kann bei Leistungssport fast doppelt so groß als ein “Normaler” werden, was wiederum positive Auswirkungen auf das Herz – Kreislauf – System hat. 

Epithelgewebe 

Ist auch als Deckgewebe bekannt und zeichnet sich durch die eng aneinander liegenden Zellen aus. Durch diese dichte Struktur entsteht eine schützende Oberfläche, die das ungewollte Eindringen von externen Erregern verhindern soll. Deshalb bildet das Epithelgewebe unsere Haut Oberfläche sowie die Oberfläche einiger Organe und Arterien. Die Form unterscheidet sich je nach Funktion. Die Aufgaben des Epithelgewebes sind Schutz als Barriere, Stoffabgabe (sekretion) und Stoffaufnahme (Resorportion). 

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