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Muskeln und die Wichtigkeit für unsere Knochen

Beim Thema Fitnessstudio wird sehr oft das Bild eines Bodybuilders assoziiert. Dabei sollte vielmehr die Gesundheit und die Wichtigkeit von Muskeln im Vordergrund stehen. 

Muskeln sind nicht nur an einem Mann sehr schön anzusehen. Gerade Frauen profitieren von starken Muskeln. 

Mehr Muskeln bedeuten mehr Kraft. Das heißt der Alltag wird leichter, weil man zum Beispiel die schweren Einkaufstaschen ohne große Mühen in die Wohnung bringen kann. Aber nicht nur die Kraft ist toll. Viele Frauen leiden an einem schwachen Bindegewebe, das sich sehr oft in unschönen Cellulite zeigt. Dies ist zwar genetisch bedingt doch es kann helfen, wenn man das eingelagerte Fett reduziert und die Muskeln stärkt. Die Dellen der Cellulite entstehen durch verschobenes Fettgewebe. 

Auch ist Krafttraining die beste Prävention für Osteoporose. Ich erkläre hier kurz und verständlich den Vorgang:

Ein lebenslanger Prozess im Körper ist der Auf- und Abbau von Zellen. Dies findet auch im Knochen statt. Die Knochenzellen werden Osteozyten genannt. Dort unterscheidet man grob zwischen 

  • Osteoblasten: bauen Knochenmasse auf
  • Osteoklasten: bauen Knochenmasse ab

Diese Auf- und Abbauprozesse basieren auf einem Austausch alter mit neuen Mineralien. Die Osteoklasten bauen altes Knochengewebe ab und erzeugen vorübergehend ein kleines Loch im Knochen. Darauf folgt ein Knochenaufbau durch die Osteoblasten, die transportieren neues Material zu den abgetragenen Stellen und füllen diese wieder. Für diesen Prozess des Aufbaus sind vor allem Mineralien in Form von Kalzium, Magnesium und Vitamin D3 wichtig. 

Eine vollständige Knochenerneuerung durchläuft der Körper innerhalb von sieben bis zehn Jahren. 

Knochenzellen reagieren auf unterschiedliche Reize, welche dann zu spezifischen Anpassungen führen. Bei regelmäßigen und intensiven Krafttraining werden zum Beispiel Wachstumsreize gesetzt. Dadurch muss sich der Knochen an die hohen Belastungen anpassen und seine Dichte deutlich verbessern. 

Der Aufbau von Knochendichte ist nur bis zu einem bestimmten Alter möglich und zwar bis zum 30.-40. Lebensjahr. Danach folgt eine biologisch bedingter Abbau. 

Daraus lässt sich jetzt schließen, dass je mehr Knochendichte bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut wurden, desto größer ist der Puffer für den Abbau, bevor es zu gesundheitlichen Problemen kommt. 

Ist die Knochendichte zu weit abgesunken, kommt es zu Anfälligkeiten für Knochenbrüche und instabilen Knochen. 

Deshalb sind Muskeln bzw. Krafttraining ein großer Faktor für die Gesundheit. 

Um diese zu unterstützen ist das Gesamtpaket sehr wichtig, das umfasst gesunde Ernährung, Bewegung, Ausdauer- und Muskeltraining. 

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